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 | Bachheimer Neuigkeiten |
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Neues vom Ortschaftsrat
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Bachheim (sch) Mit einer Besichtigung des Schulgebäudes begann die jüngste Sitzung des Bachheimer Ortschaftsrates. Roland Stefan vom Stadtbauamt erläuterte die dort vorgesehenen Renovierungsmaßnahmen, für die 50000 Euro im Haushaltsplan bereitstehen. Gemeinsam sprach man sich für eine Erneuerung der Fenster am gesamten Gebäude aus. Zusätzlich wird auf dem Speicherboden eine Wärmedämmung aufgebracht und das Dach auf der Nordseite neu eingedeckt. Über das Stadtbauamt werden nun die entsprechenden Angebote eingeholt. Auch die Verschönerungs- und Verbesserungsmaßnahmen auf dem Bachheimer Friedhof, die sich schon über Jahre hinziehen, sollen nun zügig fortgesetzt und beendet werden. Die abgebrochenen Randsteine werden entfernt, die Wege schräg abgekantet und mit einem Feinbelag versehen. Diese Maßnahme soll nach Ansicht der Ratsmitglieder noch einmal überprüft werden, da man die Haltbarkeit einer Anböschung anzweifelt, da die Wege ja auch für Fahrzeuge benutzt werden. Geplant ist außerdem, vom Brunnen am Haupteingang eine Wasserleitung bis zu der neuen Türe auf der Friedhofssüdseite zu verlegen und dort einen weiteren Hahn zu installieren. Dies würde so manchen Fußweg im Sommer überflüssig machen. Eine Elektroleitung oder zumindest ein Leerrohr zur Leichenhalle ist ebenfalls geplant. Das Urnengräberfeld wird in Richtung Doppelgräber vergrößert. Die Bauplatzpreise im neuen Bachheimer Baugebiet "Bei der Kirche" liegen pro Quadratmeter bei 65 Euro für den Platz und 38,50 Euro für die Erschließung. Rabatte für einheimische Bauwillige sowie für kinderreiche Familie werden gewährt.
Die Wiederwahl des Abteilungskommandanten Heiner Burger und seines Stellvertreters Matthias Burger in der Hauptversammlung der Bachheimer Abteilungswehr wurde vom Ortschaftsrat bestätigt. Einstimmig sprach sich der Ortschaftsrat gegen eine Beteiligung an dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" aus. "Eine gute Präsentation im Internet ist wahrscheinlich wirksamer als ein solcher Wettbewerb", ist sich Detlef Faller sicher. Die Ratsmitglieder erkundigten sich auch nach dem Verlauf des geplanten Schulfestes am Samstag, 19. Juli. Vor 50 Jahren wurde das Bachheimer Schulgebäude erstellt. Dies will die Grundschule Bachheim/Unadingen nun zusammen mit dem Sommerfest feiern. Von Seiten der Schule, so der Ortsvorsteher, sei angedacht, alle Personen einzuladen, die ihre Schulzeit in diesem Gebäude verbrachten.
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LÖFFINGEN-BACHHEIM. Es gibt allen Grund zum Feiern: Die DSL-Leitung nach Bachheim steht! Die neue Kommunikationsleitung bietet den Benutzern eine schnelle Verbindung zum Internet. Dieser Tage sind nun die Service-Techniker dabei, vor Ort die letzten Installationen an den Computern vorzunehmen. Am 12. Februar soll nun im Rathaussaal in Bachheim gefeiert werden. Stolz sind die Bachheimer vor allen Dingen darauf, dass hinter dem erreichten Ziel vor allem bürgerschaftliches Engagement steht.
Am Anfang stand das marode Bachheimer Telefonnetz. Als bekannt wurde, dass zur Verbesserung der Telefonleitung von Löffingen nach Bachheim neue Kupferkabel verlegt werden sollten, setzte sich Udo Scherer aus Bachheim als Erster für eine digitale Anschlussleitung ein. Ein Kupferkabel hätte zwar die schlechten Telefonanschlüsse verbessert, für einen modernen DSL-Anschluss aber nicht genügt. Der ist jedoch Voraussetzung für schnelle Internetverbindungen sowie für Internettelefonie.
Obwohl für die Telekom keine Verpflichtung besteht, ein teureres Breitbandkabel zu verlegen, regte Udo Scherer an, mit dem Unternehmen darüber zu verhandeln. Auch Ortsvorsteher Berthold Meister, die Ortschaftsräte und die Stadtverwaltung unterstützten dieses Vorhaben. Das Kernproblem war natürlich die Finanzierung.
140 000 Euro wurden von der Telekom übernommen. Dies ist der Betrag, der für die neue Telefon-Kupferleitung nötig gewesen wäre. Damit war aber die veranschlagte Gesamtsumme von 200 000 Euro für ein zusätzliches Glasfaserkabel noch nicht finanziert. Mit entscheidend für weitere Verhandlungen war, dass sich viele Bachheimer Bürger bereit erklärten, einen Vertrag mit der Deutschen Telekom abzuschließen und auch über zwei Jahre hinweg den Anbieter nicht zu wechseln. Im Zuge der Verhandlungen sagte die Telekom zu, für jeden dieser Verträge der Stadt Löffingen 500 Euro zur Finanzierung der DSL-Leitung gutzuschreiben
Bürger beteiligen sich mit mehr als 20 000 Euro an der Finanzierung
Insgesamt 68 Verträge kamen so bis heute zustande. In einer Bürgerversammlung im März vergangenen Jahres unterstrich Bürgermeister Norbert Brugger deutlich, dass zusätzlich 20 000 Euro von den Einwohnern zur Deckung aufgebracht werden müssen. Innerhalb kürzester Zeit kam eine Summe von 20 300 Euro zusammen. Interessanterweise spendeten hier auch Haushalte, die keinen Internet-Anschluss besitzen, also selbst in keiner Weise profitieren. Viele Bachheimer sahen die Aktion als Investition in die Zukunft ihres Dorfes. Natürlich ist der Internetzugang für mehrere Bachheimer beruflich von entscheidender Bedeutung. Daneben stellten aber auch die Belange der Kinder und Jugendlichen für viele ein wichtiges Argument dar.
Die Bedeutung hinsichtlich der Arbeit für die Schule war dabei genauso ausschlaggebend wie die Notwendigkeit, schon in ganz jungen Jahren mit dem Internet vertraut zu werden. Aber auch im Hinblick auf das neue Baugebiet sah man dringenden Handlungsbedarf. Als sich dann noch eine Zusammenarbeit mit dem Projekt Löffinger Nahwärme abzeichnete, konnte an eine Verwirklichung gedacht werden. Im August 2007 wurde im Löffinger Rathaus der Vertrag zur Beteiligung der Stadt Löffingen an dem Projekt unterzeichnet. Bei diesem für den kleinsten Löffinger Teilort so bedeutenden Anlass überreichte Udo Scherer auch die Abbuchungsermächtigungen der Bachheimer Zuschussgeber.
Die neue Leitung, die genügend Reserve für ein wachsendes Bachheim bietet, ist über eine lange Strecke zusammen mit anderen neuen Leitungen verlegt worden. Dadurch wurden Kosten gespart.
Der letzte Abschnitt war nur für die Telefon- und DSL-Versorgung Bachheims bestimmt und endete am westlichen Ortseingang. Dort erfolgte die Anbindung an das örtliche Kupfertelefonnetz.
Udo Scherer spielte in der Umsetzungsphase auch eine prägnante Rolle. Er sammelte die Verträge und stand den Einwohnern bei dem Vertragsabschluss mit Rat zur Seite.
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DSL Party
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Pressebericht SÜDKURIER
Bachheim Bachheim feiert sein schnelles Internet VON KARLA SCHERER "Der heutige Tag ist nicht zu toppen: Bachheim hat das DSL, das europäische Weltraumlabor Columbus wurde eingeweiht, unser Erzbischof wurde zum neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt und dann holten sich die deutschen Biathleten noch eine Goldmedaille bei der WM". Die Freude von Bürgermeister Norbert Brugger bei der Bachheimer DSL-Party war groß.
T-Com Ressortleiter Andreas Czaschke, Ortsvorsteher Berthold Meister, Udo Scherer und Bürgermeister Norbert Brugger feierten mit den Bachheimern den schnellen Internetzugang.
Bachheim - Rund 60 Bachheimer feierten gut gelaunt am Dienstagabend im Rathaussaal, dass Bachheim jetzt schnell mit der großen weiten Welt verbunden ist.
Zwei Jahre hat das DSL-Projekt die Bachheimer Einwohnerschaft, die Stadtverwaltung Löffingen und die T-Com beschäftigt. "Vor einem Jahr war ich mir noch nicht sicher, ob das Projekt überhaupt bewältigt werden kann", erklärte T-Com Ressortleiter Andreas Czaschke, "denn eine Wirtschaftlichkeit musste für unser Unternehmen gegeben sein". Dass das Vorhaben dennoch zu einem guten Ende geführt wurde, erklärte er mit dem eisernen Willen von Bürgermeister Norbert Brugger und Ortsvorsteher Berthold Meister. "So hartnäckige Vertragspartner hatte ich noch nie". Der Bürgermeister selbst gab dieses Kompliment auch weiter. Er hob vor allem das Durchhaltevermögen von Udo Scherer hervor, der sich ehrenamtlich sehr stark für dieses Projekt engagiert hatte. "Wenn die T-Com solche Mitarbeiter hätte, würden die Telekom-Aktien einen großen Sprung nach oben machen", ergänzte lachend Ortsvorsteher Berthold Meister. Der Dank ging natürlich auch an Bauleiter Albert Trenkle, Stadtbaumeister Thomas Rosenstiel und an Walter Flößer von den Stadtwerken. Nur durch eine gute Koordination konnten die Arbeiten kostengünstig und zügig durchgeführt werden. Alle Redner waren sich aber auch einig: Die Initialzündung war die Spendenbereitschaft der Bachheimer Bürgerinnen und Bürger und die Bereitschaft, bei der T-Com einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. "Mir persönlich ist kein ähnlicher Fall einer solchen Bürgerinitiative bekannt", lobte Ressortleiter Czaschke. Mittlerweile wurden über 70 Verträge abgeschlossen, so dass sich die Kostenbeteiligung der Stadt auf ein Minimum beläuft.
Von der Veranstaltung wurden mittels einer Web-Kamera Live-Bilder aus dem Rathaussaal direkt ins Netz gestellt. 2598 Zugriffe erfolgten an diesem Abend auf die Bachheimer Internetseite "www.bachheim.info". Dass es aber nicht nur um eine Spielerei geht, sondern der schnelle Internetzugriff für Bachheim reelle Vorteile bringt, zeigte der Bürgermeister auf. Ein Berliner Steuerberater mit Zweitwohnsitz in Bachheim hatte sich schriftlich bei ihm bedankt.
Er könne künftig sein Bachheimer Haus vermehrt nützen, da er jetzt jederzeit problemlos Zugriff auf sein Büro in Berlin habe, informierte Norbert Brugger. Ortsvorsteher Berthold Meister fügte ein Beispiel aus dem privaten Bereich an: Eine Bachheimer Familie hat den Kontakt mit den australischen Verwandten mittels Internet intensiviert.
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Bericht SÜDKURIER 29.10.2007
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Für Bachheim wird ein Traum wahr
VON GEROLD BäCHLE Eine neue Medienwelt eröffnet sich Anfang 2008 für den kleinsten Löffinger Ortsteil Bachheim. Der Ort mit seinen 420 Einwohnern wird im Frühjahr 2008 den Digitalglasfaseranschluss erhalten. Möglich wurde dies nur durch eine Bürgerinitiative, die durch Udo Scherer ins Leben gerufen wurde.
Aufgrund einer Bürgerinitiative wird auch der kleinste Stadtteil von Löffingen mit einem DSL-Glaskabel versorgt. Gerold Bächle Bachheim - Nicht weniger als 113 Bürger schlossen sich diesem Aufruf an und spendeten 20000 Euro um den Traum vieler Bachheimer zu erfüllen "Es ist wie der erste Schritt auf dem Mond", so Ortsvorsteher Berthold Meister. Das Projekt insgesamt hat ein Volumen von 200000 Euro.
Um diesen Quantensprung von analog auf digital zu finanzieren, bedarf es auch der Mithilfe der Stadt Löffingen. 150000 Euro übernimmt die Telekom selbst, 20000 wird von der Bürgerinitiative aufgebracht und maximal 30000 Euro übernimmt die Stadt Löffingen.
Bauleiter aus Löffingen
Seit dem vergangenen Freitag liegt nun die Kunststoffrohrleitung in einer Tiefe von 80 bis 100 Zentimeter. Sie wurde von Löffingen bis kurz vor Bachheim (Hard) der Bahnlinie über eine Länge von 2895 Meter verlegt. Telekom-Bauleiter Albert Trenkle aus Löffingen erklärte auf Anfrage, dass durch den Einsatz einer Spezialmaschine eine enorme Kosteneinsparung zu erreichen war. Das Bauunternehmen Josef Mimm aus Oy-Mittelberg im Allgäu bewältigte die Grab- und Verlegarbeiten innerhalb nur zwei Tagen mit seinem Kabel- und Raupenpfluggerät. Die Maschine, mit ihren 26,5 Tonnen Eigengewicht und dem Vibrationsgerät mit einer Schlagkraft von 26 Tonnen kostet zwar die stolze Summe von 400000 Euro, doch ohne sie würden die Verlegarbeiten sich um das Mehrfache verteuern, so Albert Trenkle. Im Preisvergleich liegt der Meter bei jetzt 15 Euro gegenüber den herkömmlichen Grabarbeiten mit rund 40 Euro. Pro Tag kann die Maschine bei günstigen Bodenverhältnissen bis zu 2000 Meter bewältigen. Allerdings waren die Voraussetzungen aufgrund des felsigen und steinigen Untergrunds ("Schwarzwaldhumus") zwischen Löffingen und Bachheim nicht gerade ideal. Als Rekord konnte Josef Mimm mit seinem Sechs-Mann-Betrieb sogar bis 4000 Meter bewältigen.
Auch in Bachheim wird eine Bahnpressung unter der Bahnlinie notwendig sein. Der Durchmesser mit 125 Millimeter des Kunststoffroheres muss aufgrund der Auflagen durch die Bundesbahn eine Wandstärke von sechs Millimeter aufweisen. Nach der Pressung, so Trenkle, wird die Trassenführung bis zum Ortseingang Bachheim weitergeführt werden. Innerorts sind dann nochmals 600 Meter Grab- und Verlegarbeiten bis vor dem Sparrenberg notwendig. Bauleiter Trenkle rechnet bis Weihnachten am Ziel mit der Verlegung der Rohrleitung zu sein. Dies ist allerdings nur bei entsprechender Witterung möglich, dies bedeutet, dass mindestens fünf Grad Plus vorherrschen. Nach Abschluss der Rohrverlegung wird dann das eigentliche Glasfaserkabel mit einer Spezialeinrichtung durchgezogen. Dies wird in nur einem Tag möglich sein. Die Anschlussarbeiten im Ort selbst sind witterungsunabhängig.
Sollte alles nach Plan verlaufen können die Bürger von Bachheim im Frühjahr 2008 über den Digitalanschluss verfügen. Das Modell Bachheim ist sicherlich für den ländlichen Raum ein Vorzeigeort, der zeigt, was man mit engagierten Bürgern alles leisten kann. Udo Scherer an der Spitze, dieser Initiative, ist somit ein Vorbild auch für die Jugend, die von der neuen Errungenschaft in Bachheim besonders profitieren.
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Bachheim erhält DSL-Anbindung
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Wanderbus verkehrt um die Schlucht
Die neue Linie ist in Betrieb genommen / Lange gehegter Wunsch in Bachheim / Landrat: "Wandern an der Wutach wird attraktiver"
Bericht Badische Zeitung
LÖFFINGEN-BACHHEIM. Die Zielstrebigkeit und Ausdauer, mit der sich Bürgermeister, Ortsvorsteher, Gemeinde- und Ortschaftsräte für die Erschließung der Gauchach- und Wutachschlucht einsetzten, zahlten sich am Samstag aus: Die Wanderbuslinie wurde im Beisein von Landrat Jochen Glaeser und zahlreicher Gäste gefeiert.
Mit Klängen des Musikvereins Bachheim wurden die Fahrgäste bei der ersten Ankunft des Wanderbusses vor der Dreischluchtenhalle begrüßt: Die benachbarten Gemeinden und Kreise unterstrichen ihr Interesse an der neuen Einrichtung durch Bürgermeister Armin Hinterseh (Titisee-Neustadt), Clemens Hensler (Rötenbach), Stellvertreter Rainer Gradinger (Blumberg), Ortsvorsteher Hans-Peter Wehinger (Bräunlingen), Kai Müller (Landratsamt Waldshut), wie auch die Touristinformationen Bräunlingen, Friedenweiler und Löffingen, die Schwarzwaldvereine Bonndorf und Löffingen. Als "glücklichster Ortsvorsteher Südbadens" wurde Berthold Meister (Bachheim), unermüdlicher Kämpfer für den Wanderbus, von Bürgermeisterstellvertreter Rudolf Gwinner besonders begrüßt.
Die Löffinger hätten die Initiative ergriffen, das Wandern an der Wutach attraktiver zu machen, beglückwünschte Landrat Jochen Glaeser die Initiatoren. "Wandern ist wieder in, hält gesund und macht Spaß" — darauf hätten sich nicht nur Österreich, Spanien und Frankreich eingestellt. Beispiele der hiesigen Region, wie die Neubelebung des Westwegs durch den Schwarzwaldverein und die Gemeinden gingen mit diesem Trend konform. Auch der längste Mountainbike-Trail zwischen Pforzheim und Rheinfelden passe zu dem moderaten Tourismus, auf den die Tourismusbetriebe bewusst setzten. Sportlich und geruhsam die Landschaft erkunden, in dieses Bild passe die Erschließung durch den Wanderbus, meinte Glaeser, der diese Einrichtung als Chance für Löffingen und die Wutachschlucht als "Highlight unserer Gegend" sieht. Wichtig für die Beständigkeit des Busses sei jetzt die Werbung.
In die gleiche Kerbe schlug auch Rudolf Gwinner, der zur Inanspruchnahme des Angebotes aufforderte, damit die Linie erfolgreich wird. Die Stadt Löffingen habe für die Erschließung der nördlichen Schluchtenseite 25 000 Euro in die Hand genommen und damit die Anregungen im Bürgermeisterwahlkampf und die Forderungen von Gastronomie und Anrainerorten erfüllt. Rückmeldungen von Fahrgästen seien zur Optimierung wichtig. Der Bus stärke aber auch die Verbindung unter den Ortsteilen und mache Schwarzwaldpark und Waldbad erreichbar. Löffingen habe sich nicht zum ersten Mal mit einer Zuschussregelung am ÖPNV beteiligt, betonte Michael Eckert, Leiter des SBG-Kunden Centers in Neustadt, der auf die Nacht- und Frühbusregelung unter Bürgermeister Dieter Mellert (1994) und den abgesenkten Tarif unter Bürgermeister Frank Schmitt (2000) hinwies.
"Nicht immer nur die Risiken sehen sondern auch die Chancen nutzen" , spannte Bürgermeister Clemens Hensler den Bogen zum Infoabend über die Therme und gratulierte, dass Löffingen seine finanziellen Möglichkeiten nutzte und die Chance aufgegriffen habe. "Der Wanderbus ist die logische Konsequenz, wenn man die Gauchach- und die Wutachschlucht als Wanderdomizil etablieren möchte" , unterstrich Döggingens Ortsvorsteher Hans-Peter Wehinger.
Ortsvorsteher Berthold Meister erklärte, Wanderbus oder Zughalt seien in Bachheim ein lang gehegter Wunsch. Schon bei der Begehbarmachung der Schlucht vor 90 Jahren hätten die Leute Verbindungen geschaffen. Der Wanderbus habe nun die Erschließung abgerundet. Dass den Bachheimern ein großer Wunsch erfüllt wurde, zeigte das große Aufgebot bei der Eröffnungsfeier, für die sich einige Frauen mit Trachten "in Schale" warfen. 40 Gäste, als "Muliplikatoren des Wanderbusses" bezeichnet, nutzten nach einer Zeitreise durch die Erdgeschichte mit Wutach-Ranger Martin Schwenninger und dem Bonndorfer Forstdirektor Friedbert Zapf die neue Rückfahrgelegenheit ab der Schattenmühle. Eine Überraschung bot sich für die Wanderschar bei der Dietfurtbrücke, wo sie vom Reiselfinger Musikverein begrüßt und von Ortsvorsteher Martin Lauble verpflegt wurde.
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Elf Jahre zur Priesterweihe
Christoph Scherer absolvierte seine Ausbildung in Frankfurt, Nazareth, Rom und St. Peter
Von unserer Mitarbeiterin Christa Maier
LÖFFINGEN-BACHHEIM. Den größten Tag seines bisherigen Lebens erlebt Christof Scherer am Sonntag, 13. Mai. Als einer von sechs jungen Männern aus der Erzdiözese Freiburg erhält der gebürtige Bachheimer im Münster "Unserer Lieben Frau" in Freiburg die Priesterweihe, Krönung seines bisheriges Wirkens.
Eine über elfjährige Studien- und Vorbereitungszeit ging dem großen Tag voraus: Nach dem Abitur 1993 am Fürstenberggymnasium in Donaueschingen nahm Christof Scherer ein Jurastudium in Freiburg auf, wechselte später allerdings zum Theologiestudium. Dem Eintritt ins Studienhaus St. Georg folgte ein halbjähriges Sozialpraktikum in der Inneren Abteilung des Loretto-Krankenhauses. Sein anschließender dreimonatiger Aufenthalt in einem Kloster in Nazareth (Israel) nutzte er für das intensive Bibelstudium, aber auch für Wallfahrten nach Jerusalem oder zum Wandern im Sinai. Nach vier Semestern Theologie und Philosophie folgte ein halbjähriges Praktikum in der Pfarrei in Gammertingen.
Viele positive Erinnerungen machte er bei seinem dreijährigen Studium am deutschsprachigen Priesterseminar "Germanicum et Hungaricum" und an der Universität Gregoriana in Rom. In Rom widmete er sich auch wieder intensiv der Kirchenmusik, war Vorsitzender des Liturgieausschusses und übernahm die Einführungsphase für nachfolgende Studenten. Nach insgesamt zehn reinen Studiensemestern der Theologie schloss er mit dem "Baccalaureat" (entspricht dem Diplom in Deutschland) in Rom ab. Ein zweijähriges Aufbaustudium in Systematischer Theologie mit Schwerpunkten Dogmatik, Kirchenrecht und Bibelwissenschaft folgte am "St. Georgen" -Hochstuhl in Frankfurt. Nach seiner Pastoralen Ausbildung am Priesterseminar in St. Peter und der Diakonweihe im Dezember 2005 in St. Peter nahm er die einjährige praktische Seelsorgetätigkeit in der Pfarrei "St. Heinrich und Kunigunde" in Karlsruhe auf.
Die Kirchenmusik war für Christof Scherer entscheidender Auslöser, Priester zu werden. Ab seinem 16. Lebensjahr war er sechs Jahre lang Organist in Kappel und später spielte er als Vertreter in vielen Pfarreien zwischen St. Blasien und Donaueschingen. Die Voraussetzung dafür war die so genannte C-Ausbildung für nebenberufliche Kirchenmusiker.
"Meine Grundmotivation ist die Verkündigung" , sagt der Priesteranwärter, der es als seine Aufgabe ansieht, den Menschen zu einem persönlichen Glauben zu verhelfen und Verantwortung zu übernehmen.
Nach der Priesterweihe findet ein öffentlicher Stehempfang im Collegium Borromäum (Schoferstraße 1) in Freiburg statt. Am Montag darauf wird in St. Peter eine Messe abgehalten, am Dienstag folgt in Freiburg eine Dankmesse und am Dienstagabend auf dem Lindenberg eine Maiandacht.
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Die Primiz feiert das ganze Dorf
Alle Vereine helfen mit LÖFFINGEN (cm). Nach der Priesterweihe wird Christoph Scherer seine erste Messe in der Heimat, die Primiz, am Sonntag, 20. Mai, feiern. Bereits am Vorabend, am Samstag, 19. Mai, wird er beim Abendlob in der Bachheimer Pfarrkirche (Beginn 18 Uhr) über seinen Primizspruch und das Primizbild (gesehen am Löffinger Eichhäusle) predigen. Umrahmt wird das Abendlob vom Musikverein Bachheim. Anschließend folgt ein Apéro auf dem Rathausplatz für die Bevölkerung.
Die Primizmesse beginnt am Sonntag um 10 Uhr aus Platzgründen in der Pfarrkirche St. Michael in Löffingen. Daran nehmen auch die drei Priester aus der Seelsorgeeinheit, Stephan Burger, Pater Tutilo aus Beuron und Pater Karl Benz teil. Die Kirchenchöre aus Löffingen und Bachheim mit Gastsängern aus anderen Ortsteilen sowie vier Solisten werden unter Gesamtleitung von Sabine Fuß und Lisa Stöhr einen Teil aus der Lieblingsmesse des Jungpriesters "Petite messe Solennelle" von Rossini singen. Die Orgelbegleitung übernimmt Bezirkskantor Johannes Götz. Als Primizprediger konnte der Leiter des Priesterseminars St. Georgen in Frankfurt, Pater Stefan Kessler, gewonnen werden. Der Musikverein Bachheim wird dem Jungpriester zu Ehren nach dem Gottesdienst ein Ständchen spielen.
Anschließend treffen sich die geladenen Gäste in der Drei-Schluchten-Halle in Bachheim zur weltlichen Feier, bei der sämtliche Bachheimer Vereine mithelfen. Um 19 Uhr beginnt das Abendlob in "St. Peter und Paul" in Bachheim, das vom Kirchenchor und von Organist Christoph Hönerlage, Dozent an der Musikhochschule und musikalischer Ausbilder am Freiburger Priesterseminar, sowie dem "Klingelbeitel-Echo" und Trompeter Waldemar Zepf umrahmt wird.
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Bericht Badische Zeitung Bürgerversammlung
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Unterwegs Richtung Datenautobahn
Bachheimer wollen sich an den Kosten einer Breitbandleitung beteiligen / Ein Fest könnte bei der Finanzierung helfen
Von unserer Mitarbeiterin Karla Scherer
LÖFFINGEN-BACHHEIM. Ein verbesserter Zugang ins Internet brennt den Einwohnern von Bachheim unter den Nägeln. Noch nie kamen so viele Besucher zu einer Bürgerversammlung in Bachheim, wie bei dem öffentlichen Treffen rund um den Cyberspace. Eine Beteiligung von Bachheimer Bürgern an den Kosten einer Breitbandkabel-Verlegung von Löffingen nach Bachheim ist das Ergebnis dieser Versammlung.
Vor einem Jahr informierte die Deutsche Telekom über die Verlegung einer neuen Telefonleitung von Löffingen nach Bachheim. Diese Leitung hätte die schlechte Qualität der Bachheimer Telefonanschlüsse zwar verbessert, aber für moderne zukünftige Anwendungen, für schnellere Internetverbindungen sowie Internettelefonie nicht genügt. Obwohl für die Telekom keine Verpflichtung besteht, ein teureres Breitbandkabel zu verlegen, regte Udo Scherer in diesem Zusammenhang an, mit dem Unternehmen darüber zu verhandeln. Bürgermeister Norbert Brugger sah damals eine Möglichkeit zur Umsetzung darin, dass viele Telefonnutzer mit der Telekom einen Vertrag abschlössen. Spontan erklärten sich daraufhin 50 Personen bereit, einen DSL-Zweijahresvertrag abzuschließen. Bevor es jedoch zu weiteren Beratungen im Stadtrat kam, kündigte die Telekom einen Investitionsstopp für das Jahr 2006 an.
Eine Funkverbindung für das Internet lehnen die Bachheimer Bürger ab
Nun wurde dieses Thema erneut aufgegriffen und drei Möglichkeiten präsentiert. Die Stadträte Werner Adrion und Eberhard Müller informierten über die Übertragung des Internets per Funk von Löffingen nach Bachheim. Ein Angebot der Firma Wirelessmaxx für die Einrichtung dieser Richtfunkstrecke liegt bei rund 15 000 Euro. 300 Euro müssten zusätzlich von jedem Nutzer für notwendige Geräte aufgebracht werden. Gegen diese Lösung wurden vor allem gesundheitliche Bedenken vorgebracht.
Stadtbaumeister Thomas Rosenstiel stellte die beiden anderen Möglichkeiten vor. Die eine würde keine wesentliche Verbesserung bringen. Die dritte wäre gleichzeitig eine grundsätzliche Lösung: Mit der Verlegung eines Breitbandkabels wäre Bachheim auf dem neusten Stand der Technik. Diese Lösung wird vom Ortschaftsrat favorisiert und fand auch unter den Einwohnern den größten Beifall. Die in Frage kommende Glasfaserleitung könnte auf einem Teil der Strecke kostengünstig in die für die Nahwärmeversorgung vorgesehene Trasse verlegt werden. Insgesamt wäre die Strecke 6,2 Kilometer lang. Am Ortseingang von Bachheim müsste die Leitung verzweigt werden.
Diese favorisierte Lösung ist allerdings mit hohen Kosten verbunden: 200 000 Euro hat die Telekom für dieses Projekt veranschlagt, von denen sie 140 000 Euro selbst tragen würde. 60 000 Euro müssten von der Stadt Löffingen aufgebracht werden.
200 Euro müssen die DSL-Nutzer jeweils zu den Bauosten beitragen
Stadtrat Werner Adrion zeigte sich verwundert darüber, dass bis heute kein endgültiges Angebot der Telekom vorliegt. Bürgermeister Norbert Brugger appellierte eindringlich, sich an der Deckung dieses Restbetrages zu beteiligen. Es wurde eine Summe von 20 000 Euro genannt, die von Bachheimer Bürgern aufgebracht werden müsste. "Nur wenn die Hausaufgaben gemacht werden, kann dieses Projekt realisiert werden" , sagte der Bürgermeister. Ortschaftsrat Jürgen Kuttruff signalisierte eine grundsätzliche Bereitschaft der gewerblichen Nutzer in Bachheim, sich stärker an den Kosten zu beteiligen als die Privatpersonen.
Für Private schlug er einen Beitrag von 100 Euro in Form einer Spende vor. Udo Scherer berechnete, dass von den privaten aktiven DSL-Nutzern eine Spende von 200 Euro nötig sei, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Spendenlisten wurden verteilt und sollten bis zum Karfreitag bei der Ortsverwaltung oder bei Udo Scherer abgegeben werden.
Zugleich zeigten sich die Bachheimer auch erfinderisch: Mit dem Erlös eines "DSL-Festes" könnte ein eventueller noch verbleibender Restbetrag abgedeckt werden.
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Bachheim
Premiere für Thoma
Bachheim (sch) Die Weichen waren zwar gestellt, doch kam die Information in der Jahreshauptversammlung des Bachheimer Musikvereins überraschend: Ralf Thoma ist ab sofort neuer Dirigent der Musikkapelle und tritt die Nachfolge von Oswald Hasenfratz an.
Als vor rund drei Jahren der damalige Dirigent Daniel Frei berufsbedingt sein Amt abgeben musste, suchte man erst in den eigenen Reihen nach einem geeigneten Nachfolger. Der damals 18-jährige Ralf Thoma signalisierte die Bereitschaft, nach der nötigen Ausbildung den Dirigentenstab zu übernehmen. Für eine gewisse Übergangszeit konnte mit Oswald Hasenfratz aus Unadingen ein erfahrener Musiker gefunden werden, der das Dirigentenamt übernahm, Ralf Thoma fungierte als Vize-Dirigent.
Nachdem nun Ralf Thoma im Oktober dieses Jahres den C 3 Dirigentenlehrgang an der BDB-Akademie in Staufen abschließen wird, sollte im Rahmen des Doppelkonzertes am 14. April die Taktstockübergabe erfolgen. Dieser Wechsel wurde nun bereits auf Vorschlag von Oswald Hasenfratz mit der Jahreshauptversammlung vollzogen, damit die Gesamt-Jahresplanung in einer Hand liegt. Zum Abschied wird Oswald Hasenfratz beim Doppelkonzert mit dem Musikverein Aasen am 14. April noch ein Stück dirigieren. Aber die Vorbereitung auf das Gesamtkonzert liegt bereits in den Händen von Ralf Thoma. "Ich freue mich brutal auf dieses Konzert", zeigte sich der junge Dirigent hoch motiviert und appellierte an die Musiker die verstärkte Probenarbeit und das Probenwochenende ernst zu nehmen und keine Gleichgültigkeit aufkommen zu lassen.
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Bachheim
Pfarrgemeinde gibt großen Empfang
Bachheim (sch) Traditionsgemäß lud die Pfarrgemeinde Bachheim alle Vertreter des öffentlichen Lebens im kirchlichen wie im politischen Bereich sowie alle kirchlichen Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer zu einem Neujahrsempfang ein. Pfarrer Eugen Dannenberger und die Vorsitzende des Pfarrausschusses, Karla Scherer, konnten drei neue Gesichter in den Reihen begrüßen, Jasmina Glunk vom katholischen Kindergarten, Udo Scherer für den Krankenpflegeverein und August Kaiser als Sprecher der Drei-Schluchten-Radler.
Pfarrer Eugen Dannenberger äußerte sich zufrieden, wie schnell sich nach der Errichtung der Seelsorgeeinheit eine gewisse "Normalität" einpendelte. Er schlug vor, dass bei der Erstkommunion die Kinder nach dem Gottesdienst nicht wie bisher zusammen mit dem Musikverein ins Dorf ziehen, sondern die Kapelle die Kinder auf dem Kirchplatz in Empfang nimmt und ihnen dort ein Ständchen bringt.
Karla Scherer zeigte sich froh darüber, dass die Lücke im Blumenteppich am "Peterstag" mit vielen freiwilligen Helfern geschlossen werden konnte. In diesem Jahr soll an der Grotte in der Ortsmitte ein Altar aufgerichtet werden, um eine "Station" in der Sakramentsprozession zu ermöglichen.
Karla Scherer wies auf einige Termine hin: Am 22. April feiern sieben Kinder in Bachheim ihre Erstkommunion. Am ersten Adventswochenende gehen auch Bachheimer Jugendlich in Löffingen zur Firmung. Am 4. November ist der Gräberbesuch, am 11. November Gefallenenehrung.
Die Leiterin des Kindergartens Sabine Fischer bedankte sich bei allen "die den Kindergarten unterstützen". Es gäbe auch viele freiwillige Helfer, die unmittelbar nichts mit der Einrichtung zu tun hätten.
Als besondere Aktion kündigte sie an, dass der Kindergarten am Frauentag, 8. März, ganztägig die Kinderbetreuung übernimmt, um den Müttern einen gemeinsamen Ausflug zu ermöglichen. Am 25. April sind die Bachheimer Senioren zum gemeinsamen Nachmittag mit den Kindergartenkindern in den Rathaussaal eingeladen.
Angelika Rohr und Ruth Greuter berichteten von "Rekordausleihzahlen" in der Pfarrbücherei. 2448 Ausleihungen sind für 2006 zu verzeichnen, 400 mehr als im Vorjahr. Auch die Buchausstellung war ein voller Erfolg, für 3000 Euro wurden Bücher bestellt. Aus dem Gewinn konnten neue Medien für die Bücherei angeschafft werden.
Ein positives Fazit zog die Vorsitzende des Kirchenchores, Petra Kramer. Sie bedankte sich für den "guten Zuspruch beim weltlichen Konzert". Über die Ministrantenarbeit berichtete Anja Pfeifer. Die Ministranten treffen sich alle zwei Wochen, um gemeinsam Freizeit zu gestalten oder für besondere Gottesdienste zu proben.
Ortsvorsteher Berthold Meister erinnerte daran, dass in Bachheim erstmals standesamtliche Trauungen vorgenommen werden durften - gleich vier Brautpaare nutzten die Gelegenheit zur Zeremonie im Rathaus.
Der Vorsitzende des Musikvereins, Johann Rohr, sicherte zu, die kirchlichen Feste auch 2007 in gewohnter Weise musikalisch zu begleiten. Am 14. April wird die Musikkapelle gemeinsam mit dem Musikverein Aasen zu einem Doppelkonzert in der Drei-Schluchten-Halle aufspielen.
Laut Narrenvater Martin Wiehl können die für eine Bewirtung benötigten Gerätschaften wieder beim Narrenverein ausgeliehen werden. Maria Burger, die Vorsitzende der Landfrauen, kündigte die Jahreshauptversammlung für den 17. März an.
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02.12.2006 0 (sch) Vor dreißig Jahren wurde der Bachheimer Landfrauenverein gegründet. In kleinem Rahmen werden die Mitglieder am Nikolaustag, 6. Dezember, dieses Jubiläum feiern. Um neun Uhr besuchen sie gemeinsam den Gottesdienst in der Bachheimer Pfarrkirche. Dort soll auch besonders der verstorbenen Mitglieder des Vereins gedacht werden. Im Anschluss daran geht es zum gemeinsamen Frühstück ins Gasthaus "Linde" nach Löffingen.
Während der 30 Jahre des Bestehens haben die Landfrauen das Dorfleben maßgeblich mitgestaltet. Längst hat sich in ihrem Vereinsleben so etwas wie ein Jahreskalender eingespielt. Einen Schwerpunkt bilden die verschiedenen Gymnastikangebote. Mitgestaltet werden die Fasnetsveranstaltungen, das Dorffest beim Patrozinium und der Kirchweihsonntag.
Die Bewirtung des Altennachmittages, das Schmücken des Erntdankaltars, die Gestaltung einer Maiandacht sowie die Pflege der Feldkreuze liegen ebenfalls in den Händen der Landfrauen. Etabliert hat sich auch der Suppensonntag. Der Erlös aus dieser Bewirtung wird immer einer sozialen Einrichtung zugeführt.
Überörtlich war man mit der Ausrichtung des Frühlingsfestes und der Bezirksversammlung in der Bachheimer Drei-Schluchten-Halle aktiv.
Seit 1995 steht Maria Burger dem Verein vor. In diesem Frühjahr verstarb die zweite Vorsitzende Uschi Huber, was in dem Verein eine große Lücke hinterließ. Ihre Aufgaben wurden auf die übrigen Vorstandsmitglieder verteilt.
Bei der nächsten Jahreshauptversammlung soll das Amt wieder neu besetzt werden. Weitere Vorstandsmitglieder sind Manuela Schreiber (Schriftführerin), Helga Wolf (Rechnerin) sowie die Beisitzerinnen Sigrid Grieshaber und Sonja Meister.
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Neues Baugebiet hinter der Kirche
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Klare Regeln für Neubaugebiet Bachheimer Ortschaftsrat legt Gestaltungsrichtlinien für Baugebiet "Bei der Kirche" fest "Es handelt sich um eine Top-Lage" urteilte Bürgermeister Norbert Brugger bei den Beratungen über das geplante neue Bachheimer Baugebiet "Bei der Kirche", das zwischen Friedhof/Neuenburgstraße und Kirche ausgewiesen wird. Ulrich Ruppel vom gleichnamigen Planungsbüro unterbreitete dem Bachheimer Ratsgremium einen Bebauungsplanentwurf, um die rechtlichen Grundlagen der Bebauung festzulegen. Bachheim
Bachheim (sch) "Wir können entweder liberal flexibel sein, so dass alles möglich ist, oder klare Vorgaben machen, die den Ortscharakter betonen und dann eingehalten werden müssen", umriss der Bürgermeister den Gestaltungsspielraum des Ortschaftsrates. Die Ratsmitglieder entschieden sich eher für die zweite Möglichkeit, so dass es mehr zu einem geschlossenen Bild der Fläche kommen soll. Ruppel hob hervor, dass aber immer noch genug Gestaltungsspielraum für die Bauherren und ihre Architekten bestehen bleibt.
Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird das "Allgemeine Wohngebiet" festgesetzt. Allgemein sind Wohngebäude, der Versorgung des Gebietes dienende Läden, Schank- und Speisewirtschaften sowie nicht störende Handwerksbetriebe und Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke zulässig. Es wird die offene Bauweise festgesetzt. Zulässig sind nur Einzel- oder Doppelhäuser mit seitlichem Grenzabstand. Reihenhäuser werden nicht genehmigt. Der Bebauungsplan sieht neun Grundstücke vor. Fünf Grundstücke liegen nördlich und vier südlich der geplanten Straßenführung. Die unverbindliche Grundstücksgröße variiert zwischen 600 und 800 Quadratmetern. Je Gebäude sind höchstens drei Wohnungen zulässig. Einstimmig plädierten die Ratsmitglieder für eine Dachneigung von 35 bis 45 Grad. Als Dacheindeckung sind nicht glänzende Eindeckungen in den Farben braunrot bis schwarzbraun zu verwenden.
Die Außenwände der Gebäude sind hauptsächlich als Putzfassaden auszuführen. Fassadenteile aus Holz, Glas oder Beton sind zulässig. Stark leuchtende Fassadenfarben sind nicht erlaubt. Holzhäuser können erstellt werden. Die Traufhöhe darf bei der vorgesehenen eineinhalb geschossigen Bebauung höchstens 3,80 Meter betragen. Auf den Privatgrundstücken sind einheimische hochstämmige Bäume zu pflanzen und zu erhalten.
In den Hinweisen zum Bebauungsplan wird darauf aufmerksam gemacht, dass die durch eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung der benachbarten landwirtschaftlichen Flächen hervorgerufenen Immsissionen (Lärm, Staub, Gerüche) als ortsüblich hinzunehmen sind. Auf Anfrage des Anliegers Landwirt Eugen Grieshaber wurde festgelegt, dass die Zufahrt zu seinen Grundstücken von Westen her erfolgen soll.
Ruppel wies darauf hin, dass auch Ausgleichsmaßnahmen für die bebaute Fläche anstehen. Der Ortschaftsrat muss sich nun Gedanken machen, wie dies geschehen kann. Der Bebauungsplanentwurf sieht vor, dass am Westrand des Baugebietes ein zehn Meter breiter Grünstreifen angelegt wird. Diese Begrünung kann auf die Ausgleichsfläche angerechnet werden. Die Wohnstraße wird mit einer Breite von 5,5 Meter und einem 1,5 Meter breiten Gehweg angelegt und endet in einer Wendeplatte
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