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 | Frühlingsfest der Landfrauen |
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Pressebericht SÜDKURIER v.03.05.2005
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Schüle lobt Landfrauen-Engagement Landtagsabgeordneter würdigt bei Bachheimer Frühlingsfest Arbeit im Bezirk "Wir haben allen Grund zu feiern", bekräftigte die Bezirksvorsitzende der Landfrauen, Adele Kleiser, beim Frühlingsfest in der Bachheimer Drei-Schluchten-Halle. Nach einem Einblick in die Arbeit der Landfrauen gab es denn auch eine gelungene Mischung aus Tanz in den Mai, Walpurgisnacht und Frühlingsfeier.
Bachheim (sch) "Wieder haben wir Landfrauen viel bewegt und gut zusammengearbeitet", urteilte die Bezirksvorsitzende. Ausdrücklicher Dank ging an die Kooperationspartner. Bachheims Ortsvorsteher Berthold Meister brachte es auf einen kurzen Nenner: "Wenn man irgendetwas braucht, geht man zu den Landfrauen. Man weiß dann, dass es gut erledigt wird." Aber neben solch humorvollen Nützlichkeitserwägungen würdigte der Ortsvorsteher die Landfrauen als "Organisation, die den ländlichen Raum vertritt". Dies war auch das Leitmotto des Landtagsabgeordneten Klaus Schüle (CDU). Die Chancen der Menschen im ländlichen Raum müssten auch in Zukunft gut sein. Und es seien eben die Landfrauen, die das Leben in der Region "ein Stück lebenswerter, herzlicher" machten. Den Landfrauen ordnete Schüle auch die Heimatpflege zu, vor allem aber, daran schien ihm besonders gelegen, das Erhalten und die Vermittlung christlicher Werte. So schloss er denn auch mit dem Aufruf, sich wieder stärker auf diese Werte zu besinnen. Die von Schüle beschriebene Herzlichkeit zeigte sich auch in dieser Feier. Liebevoll war der Saal geschmückt, und auch die kunsthandwerkliche Ausstellung im Nebenraum hatte etwas Liebenswertes. Unter anderem gab es Stofftiere, Holzmännchen, Holzhäuschen, Patchwork-Decken und selbstgebastelte Kerzen zu bestaunen. Ulrike Fritsch stellte im Saal einige ihrer Bilder aus. In einer solchen Atmosphäre ließ sich gut feiern. Entsprechend riefen Maria Burger, die Vorsitzende der Bachheimer Landfrauen, und ihre Löffinger Amtskollegin Gabi Maier dazu auf, "die Alltagssorgen zu vergessen". Und die bunten Programmbeiträge trugen dazu bei. Die Dittishauser Landfrauen präsentierten in farbenfroher Gewandung den "Lollipop-Tanz". Aus den Reihen Schwärzenbachs kam ein Sketch, der der gastronomischen Unsitte nachging, die Gäste zum "Kännchen Kaffe" zu verdonnern - als hätten die Gastronomen gar keine Tassen, wie die Schwärzenbacherinnen konterten. Einen "Schwarz-weiß-Tanz" brachten die Saigerinnen mit. Hier beeindruckte vor allem das optische Verwirrspiel. Erika Wohlleib aus Raitenbuch schilderte den ersten Kirchgang eines kleinen Mädchens - sie hatte die Lacher hörbar auf ihrer Seite. Einen "Donauwellenwalzer" tanzten die Göschweiler Landfrauen. Aber nicht nur aus den eigenen Reihen wurde das Programm bestritten. Das Dittishauser Duo "Merk und Merz" brachte seine Öschnummer noch einmal auf die Bühne, wobei vor allem das Gelächter Bettina Herbergers und der rasche Kostümwechsel begeisterten. Daneben hatte das Duo eine Clownnummer parat. Schließlich wurde aber auch zur Musik des Sunshine-Duos getanzt, ganz, wie es sich für die Maiennacht gehört.
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